Waschküche Nonstop Triathlon Bamberg

Bamberg - Bei schwülwarmen, um nicht zu sagen subtropischen Bedingungen gingen sechs 48er Athleten beim diesjährigen Bamberger Nonstop Triathlon auf die olympische Distanz.

Die äußeren Bedingungen waren zunächst noch geradezu ideal. In der angestauten Pegnitz unter prallen Sonnenschein im Neo dann aber fast schon zu warm. Auf der eigentlich doch recht schnell zu fahrenden Radstecke begannen dann die Wetterkapriolen, Platzregen, Donnergrollen und teilweise Hagel vermiesten etwas die Freude an der, im trockenen sicher toll zu fahrender Runde. TeilnehmerAn einigen winkligen Stellen und nassen Bahnübergängen war jedenfalls massive Vorsicht geboten. Auf den letzten km per Velo wurde es dann wieder sonnig, was den Rest des Wettkampfes einen Hauch „Dschungelcamp“ verlieh. Die flache, am Kanal und Hain verlaufende 5km Laufrunde wurde zu einer tropischen Hitzeschlaucht. Hier mussten alle Athleten einige Federn lassen.

Einzig unser Tria-Debütant Philipp Kamp ließ sich nicht beeindrucken und lief mit 41:47 den schnellsten Laufsplit aller 48er. Überhaupt zeigte Kamp bei seiner Premiere eine überaus ausgeglichene starke Leistung in allen Bereichen und lässt für die Zukunft aufhorchen. 2:17:03 Chapeau!

Vom Pech verfolgt zeigte sich abermals Marcus Beland. Nach Reifenpanne in Weismain, Sturz in der Vorbereitung 14Tage zuvor, wo sich eine nasse Bahnschiene mit Ihm und Kollegen Krejci ins Gehege kamen, zeigte sich diesmal nicht nur der Wettergott sondern auch der Wettkampfrichter von seiner unfreundlichen Seite und belegte Marcus mit einer wohl unberechtigten Zweiminutenstrafe wg. angeblichen Windschattenfahrens. Mit ordentlicher Wut im Bauch fuhr Marcus dann den schnellsten Nettoradsplit von 1.20.50 raus und zeigte das trotz des kniffligen Untergrunds, das auch hier einiges Ging. Doch auch Marcus musste seinem Radtempo und der Wärme Tribut zollen und war am Ende mit seiner Laufleistung nicht recht zufrieden, raus kam denn ar 2:13:16, Top 50, subbar, Basta!

Anders erging es Tanja Neubauer bei Ihrer Premiere über die olympische Distanz. Sie zeigte sich im Ziel hochzufrieden und glücklich mit Ihrer Leistung. Zu Recht, Ihre 2:43:40, brachte zugleich den 4.AK Platz mit sich. Für den Einstieg aller Ehren wert. Udo Fischer hatte wohl am meisten unter den schwülwarmen Bedingungen zu leiden, mit Kreislaufproblemen geplagt kämpfte es sich tapfer am Ende des Mittelfeldes bis ins Ziel durch.

Der vierte Starter, Abteilungsleiter Stefan Oester konnte seine Trainingsleistung gut im Wasser abrufen. Auch auf der Radstrecke machte er eine wirklich gute Figur. Beim abschließenden Lauf war aber auch er mit seiner 47er Zeit etwas geknickt. Trotz allem, ordentliche 2:26:25.

Oliver Krejci konnte sich über einen eigentlich gelungenen Wettkampf freuen. Hochzufrieden mit seiner Schwimmzeit, im Rückblick auch versöhnt mit der Radleistung, aber umso ärgerlicher über die obligatorischen Krämpfe beim Laufen, naja Sonst wär mehr gegangen, 2:10:38 standen am Ende zu Buche. Wurscht….. Hauptsach Schö wars.!

Des einen Krämpfe, des anderen Zeitstrafe, …. Wie sagt die Vereinsweisheit… Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo…

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