19.06.10

Goldener Sonntag in Saalfeld

Saalfeld – Vier Coburger Aktive und ein ganzer Tross an  Betreuer nahmen den 5. Saalfelder Triathlon zum Anlass, einen tollen Sommertag im Thüringen zu verbringen.

Als erster Athlet durfte Udo Fischer, nachdem der „Schock“ vom Neoprenverbot verdaut war,  die Sprintdistanz unter die Schwimmhäute nehmen. Nach seiner wohl schwächsten Disziplin feuerte er dann auf seinem neuen Velo eine ordentliche Radzeit hinterher und belegte am Schluß von einem ganzen Pulk  „45 AKlern“ den 7. Rang.

Um 12.00 durften die Olympischen, Cora, Micha und Olli ran. Wobei sich vor und während des Schwimmens so manche mentale Gewitterwolken auftaten.

Doch erst mal von vorn. Micha und Olli wollten mit der vielgerühmten Presswürscht an den Start. Sind wir auch, aber leider machte das Teil seinen Namen alle Ehre und unserer beide Reisverschlüsse haben sich dann genehm 5 min vorm Start verabschiedet. Also Einschwimmen gegen einen Turbo-Blitzwechsel getauscht… Fazit: So ganz ohne Warmkraulen und „Blank“ mit den neuen Wettkampfklamotten is nich so richtig schnell Schwimmen… von meiner undichten Brille und der Unfähigkeit 1.500m richtig zu zählen mal ganz abgesehen. Auch Cora hatte zu Ende des Schwimmtörns wohl Unstimmigkeiten mit der Aufsicht, was der guten Laune sicherlich nicht beitrug.

Half ja alles nix, Schwamm drüber, irgendwann wars Schwimmen rüm und es ging - zumindest bei mir -  mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch aufs Vehikel. Was  denn für  den  zweitschnellste Radsplit der Konkurrenz sorgte. Da die Strecke bei weitem nicht so Flach war wie anfangs vermutet, hieß es, nach der ersten „Besichtigungsrunde“  sich einzuteilen und  die rechtlichen Beiden sauber auf Zug durchzufahren.

Zum Finale gabs denn die 4 mal zu durchlaufende Runde, die nicht ganz 10km, eher so auf  9 komma quetsch km tendierten. Was  auch die recht schnellen Zeiten erklärte. Bei km 3 gabs dann wieder mal meinen obligatorischen Oberschenkelkrampf, der mir damit aber meinen Laufmentor Micha als Zugmaschine voranstellte. So, gut gepaced, gings denn super finishen. Auch wenn die Anstiege sicherlich jedem die Körner zogen. Jedenfalls kamen alle  48er Starter wohlbehalten, versöhnt und jeweils als Altersklassenprimus ins Ziel.

Bleibt zu Bemerken. Saalfeld: Wetter und Wettkampf top. Schwimmform flopp. Und die Wichtigste Erkenntnis: Wir haben uns diesmal nicht nur wie üblich den Arsch, sondern sprichwörtlich ar noch die Presswürscht aufgerissen.

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Bericht: Olli

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