13.07.10
Hitzeschlacht beim Nonstop Triathlon
Baunach - Trotz der brütenden Hitze mit Temperaturen von bis zu 36 Grad starteten am Samstag, 3 Juli über 400 Athleten beim 21. Nonstop Triathlon, der dieses Jahr in das Baunacher Altstadtfest integriert wurde. Als der Wettkampf beendet war, hatten die Sportler rekordverdächtige Mengen an Schweiß vergossen und bei chaotischen Verhältnissen einiges an Nerven verbraucht.
Über die olympische Distanz starteten ca. 200 Athleten, sie mussten dabei 1,5 km im Baunacher Brückenhaussee schwimmen, danach 46,5 anspruchsvolle Kilometer durchs nördliche Umland fahren, um sich abschließend auf einen 10,3 km-Lauf zu begeben. Vier von ihnen kamen vom TV 1848 Coburg und konnten sich gut in Szene setzen. Als erster von ihnen kam Steffen Ehrlich aus dem Wasser, mit einer, trotz Neoverbotes, überraschend guten Schwimmzeit von 26:38 min. Nach dem Wechsel auf das Rad legte er mit der 6. besten Radzeit des Tages den Grundstein für seinen Erfolg. Den abschließenden Lauf bewältigte er in 40:59 min. und kam als Gesamt 9. bei den Herren und 3. seiner AK mit einer Zeit von 2:25:31 h ins Ziel. Stefan Öster bestand die Hitzeschlacht mit Bravour und konnte als 9. seiner Altersklasse mit einer Gesamtzeit von 2:54:29 h die Ziellinie überqueren.
Auch zwei Damen unseres Vereins nahmen die Tortur auf sich. Tanja Neubauer kam mit hervorragenden 3:02:34 h als 5. ihrer AK ins Ziel und Barbara Schumm finischte in sehr guten 3:08:57 h als 3.ihrer AK, was als Nicht-Triathletin (wenn mir der Ausdruck erlaubt ist) sehr hoch einzuschätzen ist.
Auch bei der etwas kürzeren Distanz des Volkstriathlon über 0,4 km Schwimmen, 28 km Radfahren und 4,6 km Laufen startete ein Athlet unserer Abteilung. Phillip Kamp mischte sich unter die über 100 Hobbytriathleten, Einsteiger, bei denen man auch ab und zu mal ein älteres 3-Gang-Fahrrad entdecken konnte, und einige Spitzensportler. Sein 5. Gesamtplatz in einer Gesamtzeit von 1:13:11 ist deshalb ein hervorragender Einstieg in die Triathlonsaison von ihm, da er im Frühjahr mit einer Fußverletzung zu kämpfen hatte.
Fazit:
Es war eine schöne Veranstaltung, die organisatorischen Verhältnisse, z.B. war die Erste Verplegungsstelle nach dem Wechsel von Rad zum Laufen erst bei km 2,5, was dann doch etwas spät war bei der Hitze, sind noch verbesserungswürdig, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Bericht: Steffen Ehrlich