08.09.11
Zwei "Drücker" mit ihren perfekten Tag!
Wie schon 2010, sollte auch dieses Jahr wieder eine Brigade der Triathleten diesen netten Ort im Südharz seine Aufwartung machen. Das Schnellradfahrfieber griff dieses Jahr aber nur auf Steffen
Ehrlich und Micha Sauer über. Kamerad Olli Krejci war die Radstrecke nun, nicht anspruchsvoll genug, er mag halt mehr Berge und nicht die anderen Feinheiten, die einen dort erwarten sollten.
Gut, also Wecker auf 4 Uhr gestellt (am Sonntag!) und los gings.
Um 7 angekommen herrschten Temperaturen so um die elf Grad. Ganz schön frisch für naß aufm Rad.
Die Frage aller Fragen: Was zieh ich an? Ärmlinge, Weste, oder noch ein Trikot.
Um 8 schien dann etwas die Sonne, also es wird nichts zusätzlich angezogen.
Für Micha gings dann um halb 9 auf die Halbdistanz. Zu Schwimmen waren 2 Runden a 950 Meter mit kurzem Landgang dazwischen. Soweit so gut, alles ohne Schlägerei, Wasser extrem sauber, gute Gruppe und dann kam ein taktischer Fehler kurz vorm Landgang; die Gruppe war weg, das Wasser aber immer noch sauber.
Egal, nach 34 Minuten war Micha draußen, für ihn recht ordentlich, Wechsel wieder mal schleppend und dann aufs Rad.
Da ging dann die Post ab. Ich konnt gar nicht glauben, wie schnell ich fuhr, bis ich dann irgendwann mal rechts abgebogen bin und dann der GEGENWIND kam. Da konnt ich gar nicht glauben wie langsam ich fuhr.
Aber egal es ging trotzdem super. 5 Runden waren zu fahren. Nach der dritten war der Gegenwind schon nervig und hat auch ziemlich Kraft gekostet. Trotzdem nach 2:33 h für knapp 91 km war Micha mehr als zufrieden beim Wechsel,
Das Laufen. Das Laufen das war der Wahnsinn. Die ersten knapp anderthalb Kilometer gingen durch eine "durchlöcherte" Wiese; da hieß es bloß nicht umknicken und irgendwie durchkommen, dann über Betonwege durch eine Abraumlandschaft auf die Straße, Wendepunkt und dann GEGENWIND dass man fast meinte zu stehen. Aber es ging trotzdem wie Sau.
Ich weiß jetzt auch, warum dort so viel Windräder stehen.
4 Runden waren zu laufen. in der 3. Runde dachte ich, ach nimmste mal ein Gel vom Veranstalter und sparst bei deinen, das war FALSCH. Bis zum Ziel war mein Magen dagegen, aber nach 1:28 h hatte ich den Halbmarathon absolviert. Ich konnts kaum glauben.
Der Lohn 4:39 h und Platz 1 in der AK Sen 2.
Steffen durfte um halb 12 auf die Sprintdistanz, soll heißen 750 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen.
Der Wettkampf sollte nur ne Standortbestimmung für seine Langdistanz in Köln am 04.09. sein!!!!!!
Beim Schwimmen über eine Runde machte er keinen taktischen Fehler wie Micha, nein er probierte mal was ganz Neues, er überholte die Mitstreiter so daß er nach gut 15 Minuten auch schon wieder an Land war. Der Wechsel geht bei ihn immer rasend, genauso wie das Rad fahren. Mit einen 40er Schnitt donnerte er durch die flachen Lande im Südharz. Für die eine Runde brauchte er ganze 28 Minuten, ihm war der GEGENWIND egal.
Motiviert bis in die Sonstwasspitzen zum Laufen.
Auf der Wendenpunktspitze sah in Micha kommen. Als er dann Micha, der sich in seiner 3. Runde befand überholte, konnte es ein anderer Läuferder mit Micha lief kaum glauben, wie schnell man laufen kann.
Für Steffen war das Programm schon nach 1:02:55 h zu Ende.
Keine Frage Platz 1 in der AK3.
Summa summarum war es für uns beide der absolut perfekte Tag und zumindest für Micha der beste Wettkampf 2011.
Bericht: Michael Sauer