16.09.11

Main-Post Mainfrankentriathlon am 13.08.2011 in Kitzingen

Samstag früh in Kitzingen. Das Thermometer zeigte 20 Grad. Der Himmel war leicht bewölkt. Der Main hatte auch so um die 20 Grad. Ja – was will man da mehr. Bei optimalen Bedingungen gingen wir – also Stefan, Olli, Marcus, Udo und Tanja – an den Start. Olympische Distanz. Wegen der Strömung mussten wir hier 1750 m schwimmen, 39 km Rad fahren bevor es auf die superflache und schnelle 10km Strecke am Mainufer entlang ging.

Die Wechselzone lag direkt am idyllischen Mainufer. Hier war der Wechsel vom Swim zum Bike und auch zum Run. Jede Menge Zuschauer und gute Stimmung rund um die Wechselzone.

GruppenbildAber von vorne. Zuerst wurden wir Olympioniken mit Reisebussen – 3 an der Zahl – zum Schwimmstart 1750 m Mainaufwärts gefahr’n. Wasserstart. Die Sirene brüllt und schon ging’s los. Olli vorneweg. Ja, leider hatte er den falschen Zug erwischt, war zu weit links und musste dann den ganzen Main allein vornweg durchqueren. Das kostete Körner. Und Zeit.

Besser lief es bei Marcus und Tanja. Die beiden entschieden sich, das Feld von links aufzurollen. Das gelang prima. Auch Stefan erwischte einen guten Start. Die erwartete Schlägerei blieb aus. Schwimmer, die etwas orientierungslos quer durch den Main paddelten, ließen wir passieren. Wir unterquerten diverse Brücken und ehe wir uns versahen, waren wir bereits am rechten Mainkai in Kitzingen. Zeit für den Ausstieg. Das war nicht so einfach. 4 starke Arme der Helfer zogen uns aus dem Main. Selbst Udo war überrascht, wie schnell er seine ungeliebte Distanz unbeschadet hinter sich gebracht hatte.

Schneller Wechsel aufs Rad – und los ging’s auf die 2 Runden durch die Weinberge rund um Kitzingen. Die Strecke hatte es in sich. Nach 3 flachen Kilometern kam der erste knackige Anstieg und mit dem die Knochenarbeit. Kaum oben, ging’s mal kurz eben dahin. Und nun? Was ist das? 90-Grad-Kurve rechts und oh nein, der nächste Megaanstieg. Der Berg nahm kein Ende und die Straße wurde immer schmaler. Sind wir hier richtig? Ist ja fast ein Feldweg. Naja, eine neue Teerschicht anstatt der vielen Flicken täte auch ganz gut. Aber war nicht. Also: Schlaglöcher  umfahren, rechts bleiben und keine Zeitstrafe vom Kommisario kassieren. Dieser überwachte das Geschehen akribisch.

War einfach eine Strecke für Olli. Im ersten Anstieg hing aber der Kampf durchs Wasser noch ganz schön im Getriebe. Stefan sammelte bei KM 3 mit dem Vorderrad ein Klebeband auf. Das Blob-Klackte dann bei jeder Umdrehung lautstark mit und überlegte sich erst bei KM 11 an einer Bodenwelle liegen zu bleiben, um dort den nächsten zu ärgern. Endlich wieder Ruhe! Und schon die nächste Panne: Die Kette wollte vom Kettenblatt. Mist! Ca. 1 min. verloren und schmierige Hände auch noch. Was soll’s. Weiter geht’s. Heute nicht Stefans Tag.

Beim Rest verlief der Radpart unspektakulärer. Marcus legte einen ordentlichen Ritt hin, Udo gewann den Kampf gegen den Berg und auch Tanja trat in die Pedale, um nicht zu viele Plätze zu verlieren. Und schon ging es zum 2. Wechsel. Schnell in die Laufschuhe rein und auf die ultraflache Strecke 5 km Main aufwärts – Wendepunkt und wieder zurück.
Die Reihenfolge hatte sich jetzt etwas verändert. Olli vornweg - dann Marcus, Stefan, Udo und Tanja.

Bei Olli liefen die 10 KM  Top! Er konnte doch endlich abrufen, was er drauf hat. Gefolgt von Marcus. Stefan lief superschnell an. KM 1 in 4:06 – das war dann doch etwas too much. Gas raus. Dann lief es bis KM 7 supergut. Was nun – oh weh, leichte Krämpfe. Nach KM 8 war’s auch schon wieder vorbei. Die letzten beiden KM gingen dann wie von alleine.
Auch bei Tanja lief es bei der 3. Disziplin noch mal supergut. Sie war gut am Überholen und kämpfte sich doch Platz um Platz zurück, den sie beim Rad verloren hatte. Der Lohn war dann die 7.schnellste Laufzeit von 32 Frauen und der Sieg Ihrer AK W 40. Klasse Abschluss einer tollen Triathlon-Saison.

Ja  - das war ein rundum (fast) perfekter Wettkampf, perfektes Wetter, schönes Ambiente. Schnelle Schwimmstrecke, anspruchsvolle Radstrecke und schnelle flache Laufstrecke – aber leider etwas monoton. Schade bei so einer schönen Innenstadt.

Und zu guter Letzt: Lustiges Duschen in der leeren Spritzenhalle bei der Feuerwehr – mal ein Duscherlebnis der besonderen Art!

Kitzingen – wir sehen uns 2012 wieder!

Ergebnisse:

Olli:
Swim 00:19:00/ Bike 01:06:01/ Run: 00:41:40/ Gesamt: 02:06:41 (Gesamt 11./AK M30 4. )

Marcus:
Swim 00:22:15/Bike 01:09:14/Run 00:41:54/Gesamt 02:13:23  (Gesamt 34.)

Stefan:
Swim 00:21:47/Bike 01:14:03/Run 00:46:43/Gesamt 02:22:33  (Gesamt 67./AK M45 8.)

Udo:
Swim 00:25:11/Bike 01:14:59/Run 00:45:58/Gesamt 02:26:08  (Gesamt 92./AK M50 12.)

Tanja:
Swim 00:21:41/Bike  01:19:43/Run 00:46:25/Gesamt 02:27:49 (Gesamt 10./AK W40 1.)

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