12.07.2015

31. Challenge-Triathlon in Roth

Am 12.07.2015 fand in Roth die 31. Auflage des Challenge-Triathlons statt. Dieses Ereignis sollte für mich die erste Langdistanz im Triathlon werden.

Meine Anreise nach Roth erfolgte am 9.07.2015 im gemieteten Wohnmobil um schon mal das Drumherum zu erleben. Am Freitag holte ich die Startunterlagen im Expo Park in Roth ab. Jetzt gab es kein Zurück mehr.
31. Challenge-Triathlon in RothAm Samstagnachmittag erfolgte der Bike Check In und herrichten des Wechsel- platzes, mit Besichtigung des Schwimmausstiegs. Das Wetter war perfekt für einen Triathlon, allerdings stand bis zur Wettkampfbesprechung am Abend, noch nicht fest, ob mit oder ohne Neo geschwommen wird.
Abends kam die Mitteilung, Schwimmen mit Neo erlaubt. War mir sehr recht, weil es meine Wasserlage doch spürbar verbessert. Vor dem Wettkampf galt es noch die nötigen Utensilien in die dafür vorgesehenen Wechselbeutel zu verstauen.
Langsam stieg die Aufregung in mir.

Nach einem sehr frühen Aufstehen am Sonntagmorgen, versuchte ich halbwegs ruhig zu bleiben und möglichst vernünftig zu frühstücken. Der Vorteil des Campingplatzes kam jetzt positiv zum Tragen. Bis zum Schwimmstart waren es ca. 10 min zu Fuß.
Anders wäre er auch nicht zu erreichen gewesen, da bereits die Strecken weiträumig abgesperrt waren. Jetzt noch eine kurzen Check am Fahrrad durchgeführt, Luftdruck korrigiert und den Weg zum Rad eingeprägt.
Langsam war die Spannung greifbar und ich suchte mir ein wenig Ablenkung im Anziehen des Neoprenanzuges. Schneller als gedacht, wurde meine Startgruppe aufgerufen. In Abwarten des Startschusses habe ich mich am Ende der Gruppe aus ca. 200 Schwimmer eingereiht. Punkt 7:30 ging es los. Ich fand sehr schnell meinen Rhythmus, den ich bis auf ein paar Brustschwimmzüge zur Orientierung, bis zum Ausstieg beibehalten konnte. Dank Neo und einer Wassertemperatur von ca. 22° verlief das Schwimmen problemloser als erwartet. Nach 1 Std 26 min kam der Wechsel aufs Rad. In der der Wechselzone wurde man bestens umsorgt und so ging es gleich weiter auf die Radstrecke.

31. Challenge-Triathlon in RothDirekt beim Überqueren der Brücke oberhalb des Schwimmstartes wurde ich vom Spitzenreiter bei den Männern, mit seinem „Gefolge“ überholt. Die Radstrecke, die 2-mal zu bewältigen war, gestaltet sich als abwechslungsreiche Strecke mit auch mal längeren Anstiegen. In der ersten Runde konnte ich einen 29 Schnitt halten, fiel aber auf der zweiten Runde aufgrund spürbarem Gegenwind auf einen 26 Schnitt zurück. Bis auf ab km 120 brennenden Fußsohlen verlief das Radfahren „fast“ kurzweilig und ohne Probleme. An der gesamten Strecken waren Zuschauer und feuerten einen an. Besonders an den Stimmungsnestern bekommt man Gänsehaut, aufgrund der supertollen Atmosphäre. Die letzten 10 km der Strecke verlaufen fast eben bis abschüssig, so dass ich meine Beine für den Marathon „vorbereiten“ konnte.

Der Wechsel vom Rad zum Laufen erfolgte in Roth nach 6 Std und 39 min und man bekommt gleich an der Schwelle das Rad abgenommen. Der Wechselbeutel wird einem gebracht und man kann sich im Zelt gut umziehen. Also die Schuhe gewechselt, Startnummer nach vorne gedreht und mit zunächst unruhigen Schritten durch eine sehr große Zuschauermenge ab auf die Strecke.

Die Laufstrecke bietet nicht allzu viel Abwechslung. Geht in beide Richtungen den Kanal entlang. Ich konnte mit gleichmäßigem Puls mein Tempo bis auf einige „Gehpausen“ halten. An jeder Verpflegungsstation nahm ich so viel als möglich an Getränken und Riegeln mit. Auf der Strecke traf ich 2 ehemalige Coburger und das verkürzte die Zeit doch um einiges :-).
Bei Km 30 fiel es mir zunehmend schwerer weiter zu laufen. Der Mann mit dem Hammer war kurz davor zuzuschlagen ...
Dank der Betreuung von Stefan, der mich super begleitet hat, ging es aber immer weiter.
31. Challenge-Triathlon in RothDie letzten Km der Strecke führen durch Roth und man wird von den vielen Zuschauern geradezu ins Ziel getragen.
Die letzten Meter durch den Zielkanal sind gigantisch und man wird automatisch schneller. Es ist ein Wahnsinn ins Stadion einzulaufen und alle Mühe wert.
Nach 13 Std. 19 min und 20 sec kam ich erschöpft, aber glücklich ins Ziel.

An diesem Tag hat einfach alles gepasst und ich konnte meine erste Langdistanz finishen!!!

Bericht: Erik Bätzoldt

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