08.08.2015

7. Main-Post Mainfrankentriathlon am 08.08.2015 in Kitzingen

Nach der Hitzeschlacht in Bamberg im Juli dachte man ja, dass es keine Steigerung mehr gibt. In Kitzingen wurden wir eines besseren belehrt! Tags vorher stellte Kitzingen mit 40,3 Grad den bisherigen Hitzerekord ein. Trotzdem war der Triathlon mit 600 Startern „ausgebucht“.

Was erwartete uns?

7. Main-Post MainfrankentriathlonZunächst ging es mit der Strömung Main abwärts zum ersten Wechsel. Das Wasser hatte 25 Grad – Badewanne. Klar – Neoverbot! Die Radstrecke führte durch die landschaftlich sehr schöne und anspruchsvolle Strecke durch den Landkreis Kitzingen. Die enormen Temperaturen forderten von uns Athleten alles. Nun folgte noch der unangenehmste Teil des Triathlons heute: der Lauf in der Gluthitze. Die Streckenführung erschwerte das Ganze noch: zwei Anstiege auf Brücken, Kopfsteinpflaster, viele verwinkelte Passagen. Die erste Verpflegungsstelle mit Cola und Leistungswasser erst nach fast 3 km. Irgendwann war jedoch dann das Ziel in Sicht. Geschafft!

Wie erging es uns?

7. Main-Post MainfrankentriathlonAn einem Tag mit perfekten Wetter und ebenso guter Stimmung gab es wenig zu bemängeln. Fest steht: Ohne Neo machts mehr Spaß! Die Radstrecke war wie immer knackig und Geil. Ok ich habe es glühen lassen aber deswegen sind wir doch hier oder? Beim anschließenden Lauf habe ich ehrlich gesagt keine Kühlung ausgelassen (Udo hat es so angeordnet), deswegen ist die Laufzeit das einzige was ich zu bemängeln habe. Mit der Gesamtzeit bin ich sehr zufrieden, und mit dem Team das dabei war sowieso. Ach ja und noch vielen Dank an die Biene die mich in der Wechselzone gestochen hat, ich vergebe Dir...... (Daniel).

Bei perfektem Wetter kann das doch nur ein guter Triathlon-Tag werden – oder? Wettkampfbesprechung. Für uns Athleten wäre es sicher hilfreicher gewesen, uns erst einmal über Ablauf, Strecke, Wasserversorgung etc. aufzuklären und dann die vielen Sponsoren zu verlesen. Dass es heute sehr heiß werden sollte, war doch bekannt.

7. Main-Post MainfrankentriathlonSchwimmen ohne Neo mit der Strömung – geil. Eine Riesenstufe bei Niedrigwasser an der Kaimauer - Ausstieg aus dem Main ohne Hilfe unmöglich. Wechselzone steinig und eng. Radstrecke durch schöne Landschaft zwar anspruchsvoll aber echt gut. Wechsel zum Laufen. Leider kamen die Helfer bei der Wasserstelle im Ziel – die wurde von den noch kämpfenden Triathleten und Finishern vom „Sprint“ gemeinsam genutzt – nicht mehr nach. So blieb uns „Olympischen“ nichts anderes übrig, als erhitzt von dem Ritt noch bis zur nächsten Verpflegungsstelle durchzuhalten. Bei gefühlten 50 Grad in der Sonne war das nicht spaßig! Wer sich auf die gewohnte reichhaltige Verpflegung im Ziel eines Triathlons gefreut hatte, wurde hier enttäuscht. Außer Leitungswasser, etwas Iso, Melonen und Äpfeln gab es nichts. Das Blech mit Kuchen entdeckte ich erst beim Verlassen der Wechselzone.

Schade – eine echt schöne Kulisse für einen Triathlon! Aber sicher nicht mehr bei diesen Temperaturen! Mit der Zeit bin ich angesichts der widrigen Umstände zufrieden (Tanja).

Name AK Platz AK Gesamt
Daniel 6. TM 45 2:26:39
Egon 4. TM 60 3:02:17
Tanja 2. TW 45 2:49:00
Udo 5. TM 50 1:18:28

Ergebnisse »

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Bericht: Tanja Neubauer

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